
Sonntag, 5. September, 20:15 Uhr:
Bis Mitternacht (BR)

Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff (Verena Altenberger, sorgte zuletzt mit Lars Eidinger bei den Salzburger Festspielen als Buhlschaft im „Jedermann“ für Aufsehen) hat sich bewährt: Sie arbeitet künftig in der Münchner Mordkommission. Sie hat einen Verdächtigen festgenommen, von dem sich alle sicher sind, dass er der Täter ist. Doch es gibt ein Problem: Der Mann muss bis Mitternacht gestehen, sonst gibt es keine Beweise, um ihn noch länger festzuhalten. Doch die Vernehmungen drohen tatsächlich zu scheitern.
Regisseur Dominik Graf reduziert nach Worten von TV-Produzent Jens Susa diesen TV-Krimi „auf wenige Stunden im Polizeiapparat. Die frisch ernannte Oberkommissarin Eyckhoff hat nur zwei Stunden bis Mitternacht, um den Täter zu überführen. Der Druck ist für alle zum Zerbersten hoch.“ Die Handlung basiert auf der Fallbeschreibung „Wollust“ aus dem Buch „Abgründe. Wenn aus Menschen Mörder werden“ des legendären Münchner Mordermittlers Josef Wilfling, der an der Aufklärung der Morde an Volksschauspieler Walter Sedlmayer und an Modezar Rudolph Moshammer mitwirkte.
Sonntag, 19. September, 20:15 Uhr:
Der Reiz des Bösen (WDR)

Die Kölner Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) ermitteln in einem Fall, in dem das Opfer, eine Frau, mit einem Gewalttäter verheiratet war: Susanne Elvan (Neshe Demir) hat ihren Mann Tarek (Sahin Eryilmaz), einen verurteilten Gewaltverbrecher, über ein Brieffreundschaftsportal während dessen Haft kennengelernt.
Die Hochzeit fand noch vor seiner Entlassung statt. Als Susanne ermordet aufgefunden wird, ist Tarek erst seit Kurzem wieder auf freiem Fuß. Der Fall scheint klar. Doch als Assistent Norbert Jütte (Roland Riebeling) sieht, dass der Mörder seinem Opfer einen Gürtel über die Augen gebunden hat, bekommt der Fall eine unerwartete Wendung, denn Jütte ist überzeugt, dass er schon einmal mit dem Mörder zu tun hatte. „Ein Ausgangspunkt zum ‚Reiz des Bösen‘ war sicherlich das Phänomen der Hybristophilie – also die erotische Faszination, die Betroffene (zumeist Frauen) für Schwerverbrecher empfinden. So haben tatsächlich viele Frauen ein Interesse daran, im Gefängnis einsitzende Gewalttäter kennenzulernen und eine Beziehung mit ihnen einzugehen“, sagt Drehbuchautor Arne Nolting zur Inspiration für diesen Tatort.